Wild Angara Sibirische "Wald"Katzen aus dem Ruhrgebiet
Wild Angara Sibirische Wald"Katzen" Hobbyzucht aus dem Ruhrgebiet
Wild Angara - Sibirische "Wald" Katzen aus dem Ruhrgebiet
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Dezember 2013
Den Anfang nahm unsere Katzen-Geschichte  im Sommerurlaub 2013. Wir verbrachten 14 Tage im Haus eines Bekannten  in Spanien. Zur "Miete" gehört dort die Aufgabe, den freilebenden Kater  Max mit Futter zu versorgen und ihm gelegentlich eine Streicheleinheit  zukommen zu lassen. Vor Ort stellte sich heraus, dass Max etwas anders  tickte als wir angenommen hatten. Er wich uns selten von der Seite,  suchte unter der Liege Schatten, sprang rauf wenn es kühl genug war,  kuschelte sich an und machte sich breit.
Daran gewöhnten wir uns  schnell und er wurde so etwas wie das tägliche "Animationsprogramm". Da  wir beide in unserer Jugend schon mal eine Katze hatten, ließ der Wunsch  nach einer Fellnase für zu Hause nicht lange auf sich warten, doch  leider hat meine Frau eine Katzenhaar-Allergie. Da ich schon von  "hypoallergenen" Rassen gehört hatte, machte ich mich zu Hause  angekommen gleich auf die virtuelle Suche und landete hier, auf der  Internet-Seite von Gabi und Michael.
Gerade die offene Art und  Weise wie hier mit dem Thema Allergie umgegangen wird, beeindruckte uns  und der Griff zum Telefon dauerte nicht lang. Eigentlich wollten wir  nach Castrop fahren, um uns mal einen Live-Eindruck von der Rasse  der Sibirer zu machen, aber stattdessen kamen die beiden einige Tage  später mit "Sack und Pack" vorbei und aus den mitgebrachten  Transportboxen stolzierten zwei ihrer Mädels... beeindruckend!
In  natura waren die Tiere noch viel imposanter und ihr selbstsicheres  Auftreten imponierte uns sehr. Es dauerte keine fünf Minuten und die  beiden tobten durchs Wohnzimmer und spielten mit uns. Das mehr als  zweistündige Spektakel diente hauptsächlich dem Zweck die allergischen  Reaktionen meiner Frau zu testen. Uns gefielen die beiden so gut, dass  wir Lea am liebsten gleich behalten hätten, aber ihre Dosenöffner  spielten da nicht wirklich mit ;-)
Als 48 Stunden später  feststand, dass meine Frau nicht wirklich allergisch reagiert hat,  fuhren wir eine Woche später zu Gabi & Michael und ihren Samtpfoten .  Im damals aktuellen Lönneberger-Wurf war eigentlich nichts  "Passendes" dabei, da wir gerne ein Kätzchen in  Lea's  Farbe wollten.  Allerdings stellten wir schnell fest, dass Aussehen und Farbe nur  relative Kriterien sind wenn man neun Wochen alte Kitten besucht...
Ida  gefiel uns auf Anhieb, noch ein wenig "tapsig" auf den Beinen und dazu  große blaue Kulleraugen. Da kann man ja kaum widerstehen. Nach einer  Nacht des "Überschlafens" hatten wir uns dann endgültig für Ida  entschieden. Nun hieß es warten, bis sie alt genug für den Umzug war.
Einige  Wochen waren vergangen und wir hatten Ida auch noch einmal besucht,  weil uns die Wartezeit einfach zu lang war. In der Zwischenzeit hatten  wir alles für den Einzug vor-bereitet, um ihr die ersten Tage so  angenehm wie möglich zu machen. Jetzt waren wir nur noch gespannt, wie  es ihr bei uns gefallen würde...
Am 06.12. 2013 war es dann endlich  soweit! Ein passenderes Datum hätte es kaum geben können. Gespannt wie  Kinder, die auf den Nikolaus warten, saßen wir auf dem Sofa bis es  endlich an der Tür läutete. Das "Fiepsen" aus der Transportbox klang  eigentlich mehr nach einem Kanarienvogel, weckte aber auch sofort ein  wenig Mitleid. Kaum war die Box geöffnet, tappste eine kleine weiße  Löwin heraus. Erst wenige Stunden vor ihrer Ankunft hatten wir endlich  den passenden Namen gefunden: Kimba! In Erinnerung an die Zeichentrick-Serie aus Kindertagen.
Mittlerweile  ist Kimba seit mehr als zwei Wochen bei uns und hat sich gut eingelebt,  zumindest hat sie sich noch nicht bei uns beschwert. Anfangs waren ihr  die vielen Etagen im Haus etwas ungeheuer, aber Keller und Erdgeschoss  sind schon in ihr "Reich" übergegangen. Selbst im Dachgeschoss kommt sie  mich besuchen, räumt den Schreibtisch auf ihre ganz eigene Art auf und  hilft beim Löschen wichtiger Dateien vom PC. Der Kratzbaum im Wohnzimmer  wurde schon am ersten Abend angenommen und auch das eigene Bad im  Keller mit Dusche, WC und Katzenklo wird mehrmals täglich aufgesucht.  Wenn der Wecker klingelt und sich der erste von uns aus den Federn ins  Bad bewegt, macht sie sich auf den Weg zu uns. Aber sie wartet still und  brav auf Einlass, und dann wird so lange geschmust und getobt bis der  Hunger unerträglich wird.
Was ihr noch schwer fällt, ist das  "Abschiednehmen". Und uns fällt es mindestens genauso schwer das Haus zu  verlassen, wenn das kleine wuschelige Fellknäuel mit den großen Augen  leise fiept! - Das Maunzen klappt noch nicht so recht. Dafür macht das "Nachhause-kommen" noch viel mehr Freude als zuvor, schließlich wird man jetzt erwartet.
Ein  Wesenszug der Sibirer ist bei Kimba schon nach der kurzen Zeit deutlich  erkennbar, der Kontakt zur Gruppe! Wo wir sind, da will auch sie sein.  Sie läßt uns nicht aus den Augen, aber beobachten allein reicht nicht  aus. "Mittendrin statt nur dabei" ist ihr Motto! Alles was neu ist, ist  spannend und nichts darf sie verpassen. Es sei denn die Müdigkeit ist  stärker. Doch auch dann entscheidet sie, wie geschlafen wird: auf  unserem Bauch, auf unserem Schoß, auf unseren Beinen, auf unserer Couch  und manchmal auch zurückgezogen auf dem Kratzbaum in der obersten  Hängematte.
Den ersten Großbesuch mit vier Erwachsenen und einem  Kleinkind hat sie auch schon gemeistert. Wir hatten erwartet, dass wir  sie die meiste Zeit des Abends nicht sehen würden... weit gefehlt! Kaum  waren die Gäste da, wurde jeder einzelne zum Spielen animiert und Kimba  rückte sich völlig unauffällig, aber mit Nachdruck in den Mittelpunkt  des Abends. Was sollen wir sagen? Wir sind absolut begeistert, nicht nur  von Kimba selbst, sondern auch von ihrer Rasse und ihrer extrem guten  Kinderstube! Diesbezüglich geht der Dank natürlich an Gabi und Michael  und all die anderen Katzen, die sich in den ersten Wochen um Kimba  gekümmert und sie erzogen haben.
Wir sind sehr gespannt, welche  Abenteuer uns mit der "weißen Löwin" noch bevor stehen und werden von  Zeit zu Zeit berichten und Fotos nachreichen. Allen Dosenöffnern und  Fellnasen von Wild Angara's wünschen wir schöne Weihnachtsfeiertage und  einen guten Start ins neue Jahr!

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