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Ida-Kimba&Sylvester`s Home

Kitten in New Home > Allergie Story 2013

Den Anfang nahm unsere Katzen-Geschichte im Sommerurlaub 2013. Wir verbrachten 14 Tage im Haus eines Bekannten in Spanien. Zur "Miete" gehört dort die Aufgabe, den freilebenden Kater Max mit Futter zu versorgen und ihm gelegentlich eine Streicheleinheit zukommen zu lassen. Vor Ort stellte sich heraus, dass Max etwas anders tickte als wir angenommen hatten. Er wich uns selten von der Seite, suchte unter der Liege Schatten, sprang rauf wenn es kühl genug war, kuschelte sich an und machte sich breit.
Daran gewöhnten wir uns schnell und er wurde so etwas wie das tägliche "Animationsprogramm". Da wir beide in unserer Jugend schon mal eine Katze hatten, ließ der Wunsch nach einer Fellnase für zu Hause nicht lange auf sich warten, doch leider hat meine Frau eine Katzenhaar-Allergie. Da ich schon von "hypoallergenen" Rassen gehört hatte, machte ich mich zu Hause angekommen gleich auf die virtuelle Suche und landete hier, auf der Internet-Seite von Gabi und Michael.
Gerade die offene Art und Weise wie hier mit dem Thema Allergie umgegangen wird, beeindruckte uns und der Griff zum Telefon dauerte nicht lang. Eigentlich wollten wir nach Castrop fahren, um uns mal einen Live-Eindruck von der Rasse der Sibirer zu machen, aber stattdessen kamen die beiden einige Tage später mit "Sack und Pack" vorbei und aus den mitgebrachten Transportboxen stolzierten zwei ihrer Mädels... beeindruckend!
In natura waren die Tiere noch viel imposanter und ihr selbstsicheres Auftreten imponierte uns sehr. Es dauerte keine fünf Minuten und die beiden tobten durchs Wohnzimmer und spielten mit uns. Das mehr als zweistündige Spektakel diente hauptsächlich dem Zweck die allergischen Reaktionen meiner Frau zu testen. Uns gefielen die beiden so gut, dass wir Lea am liebsten gleich behalten hätten, aber ihre Dosenöffner spielten da nicht wirklich mit ;-)
Als 48 Stunden später feststand, dass meine Frau nicht wirklich allergisch reagiert hat, fuhren wir eine Woche später zu Gabi & Michael und ihren Samtpfoten . Im damals aktuellen Lönneberger-Wurf war eigentlich nichts "Passendes" dabei, da wir gerne ein Kätzchen in  Lea's  Farbe wollten. Allerdings stellten wir schnell fest, dass Aussehen und Farbe nur relative Kriterien sind wenn man neun Wochen alte Kitten besucht...
Ida gefiel uns auf Anhieb, noch ein wenig "tapsig" auf den Beinen und dazu große blaue Kulleraugen. Da kann man ja kaum widerstehen. Nach einer Nacht des "Überschlafens" hatten wir uns dann endgültig für Ida entschieden. Nun hieß es warten, bis sie alt genug für den Umzug war.
Einige Wochen waren vergangen und wir hatten Ida auch noch einmal besucht, weil uns die Wartezeit einfach zu lang war. In der Zwischenzeit hatten wir alles für den Einzug vor-bereitet, um ihr die ersten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Jetzt waren wir nur noch gespannt, wie es ihr bei uns gefallen würde...
Am 06.12. 2013 war es dann endlich soweit! Ein passenderes Datum hätte es kaum geben können. Gespannt wie Kinder, die auf den Nikolaus warten, saßen wir auf dem Sofa bis es endlich an der Tür läutete. Das "Fiepsen" aus der Transportbox klang eigentlich mehr nach einem Kanarienvogel, weckte aber auch sofort ein wenig Mitleid. Kaum war die Box geöffnet, tappste eine kleine weiße Löwin heraus. Erst wenige Stunden vor ihrer Ankunft hatten wir endlich den passenden Namen gefunden: Kimba! In Erinnerung an die Zeichentrick-Serie aus Kindertagen.
Mittlerweile ist Kimba seit mehr als zwei Wochen bei uns und hat sich gut eingelebt, zumindest hat sie sich noch nicht bei uns beschwert. Anfangs waren ihr die vielen Etagen im Haus etwas ungeheuer, aber Keller und Erdgeschoss sind schon in ihr "Reich" übergegangen. Selbst im Dachgeschoss kommt sie mich besuchen, räumt den Schreibtisch auf ihre ganz eigene Art auf und hilft beim Löschen wichtiger Dateien vom PC. Der Kratzbaum im Wohnzimmer wurde schon am ersten Abend angenommen und auch das eigene Bad im Keller mit Dusche, WC und Katzenklo wird mehrmals täglich aufgesucht. Wenn der Wecker klingelt und sich der erste von uns aus den Federn ins Bad bewegt, macht sie sich auf den Weg zu uns. Aber sie wartet still und brav auf Einlass, und dann wird so lange geschmust und getobt bis der Hunger unerträglich wird.
Was ihr noch schwer fällt, ist das "Abschiednehmen". Und uns fällt es mindestens genauso schwer das Haus zu verlassen, wenn das kleine wuschelige Fellknäuel mit den großen Augen leise fiept! - Das Maunzen klappt noch nicht so recht. Dafür macht das "Nachhause-kommen" noch viel mehr Freude als zuvor, schließlich wird man jetzt erwartet.
Ein Wesenszug der Sibirer ist bei Kimba schon nach der kurzen Zeit deutlich erkennbar, der Kontakt zur Gruppe! Wo wir sind, da will auch sie sein. Sie läßt uns nicht aus den Augen, aber beobachten allein reicht nicht aus. "Mittendrin statt nur dabei" ist ihr Motto! Alles was neu ist, ist spannend und nichts darf sie verpassen. Es sei denn die Müdigkeit ist stärker. Doch auch dann entscheidet sie, wie geschlafen wird: auf unserem Bauch, auf unserem Schoß, auf unseren Beinen, auf unserer Couch und manchmal auch zurückgezogen auf dem Kratzbaum in der obersten Hängematte.
Den ersten Großbesuch mit vier Erwachsenen und einem Kleinkind hat sie auch schon gemeistert. Wir hatten erwartet, dass wir sie die meiste Zeit des Abends nicht sehen würden... weit gefehlt! Kaum waren die Gäste da, wurde jeder einzelne zum Spielen animiert und Kimba rückte sich völlig unauffällig, aber mit Nachdruck in den Mittelpunkt des Abends. Was sollen wir sagen? Wir sind absolut begeistert, nicht nur von Kimba selbst, sondern auch von ihrer Rasse und ihrer extrem guten Kinderstube! Diesbezüglich geht der Dank natürlich an Gabi und Michael und all die anderen Katzen, die sich in den ersten Wochen um Kimba gekümmert und sie erzogen haben.
Wir sind sehr gespannt, welche Abenteuer uns mit der "weißen Löwin" noch bevor stehen und werden von Zeit zu Zeit berichten und Fotos nachreichen. Allen Dosenöffnern und Fellnasen von Wild Angara's wünschen wir schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

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